Führerscheinklassen

In Deutschland regelt seit 1998 die Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV), unter welchen Voraussetzungen bestimmte Kraftfahrzeuge geführt werden dürfen. Am 19. Januar 2013 wurden im Zuge der europaweiten Vereinheitlichung der Fahrerlaubisklassen eine neue Verordnung erlassen, wonach nunmehr 16 Führerscheinklassen existieren.

 

Führerschein für Motorrad/Mofa (Klasse A und Mofa)

AM       Kleinkrafträder und Leichtkraftfahrzeuge

A1        Krafträder bis zu einem Hubraum von 125 ccm und 11 kW Leistung

A2        Kafträder bis zu einer Leistung von 35 kW

A          Krafträder ohne Leistungsbeschränkung

Führerschein für PKW (Klasse B)

B           bis 3500 kg zulässige Gesamtmasse

BF17    bis 3500 kg zulässige Gesamtmasse (ab 17 Jahren mit Begleitung)

B96      zwischen 3500 kg und 4250 kg zulässige Gesamtmasse, mit Anhänger

BE         Fahrzeuge der Klasse B in Verbindung mit einem Anhänger bis 3500 kg

Führerschein für LKW (Klasse C)

C         über 3500 kg zulässige Gesamtmasse

C1       bis 7500 kg zulässige Gesamtmasse

CE       Fahrzeuge der Klasse C in Verbindung mit einem Anhänger über 750 kg

C1E     Fahrzeuge der Klasse C1 in Verbindung mit einem Anhänger über 750 kg sowie solche

            der Klasse B und einem Anhänger über 3500 kg

Führerschein für Busse (Klasse D)

D         Transport von mehr als 8 Personen (zzgl. Fahrer)

D1       bis 8 m Länge und Transport von 8 bis 16 Personen (zzgl. Fahrer)

DE       Fahrzeuge der Klasse D in Verbindung mit einem Anhänger über 750 kg

D1E     Fahrzeuge der Klasse D1 in Verbindung mit einem Anhänger über 750 kg

Sonderklassen (Klasse L und T)

L          Zugmaschinen der Land- und Forstwirtschaft bis 40 km/h sowie selbstfahrende

            Arbeitsmaschinen, Stapler, Futtermischwagen und andere Flurförderfahrzeuge bis 25 km/h

T          Zugmaschinen der Land- und Forstwirtschaftliche bis 60 km/h sowie selbstfahrende

            Arbeitsmaschinen, Stapler, Futtermischwagen und andere Flurförderfahrzeuge bis 40 km/h