Die wichtigsten Fragen und Antworten

Wo kann ich mich für das Begleitete Fahren anmelden?

Komm zu uns in die Fahrschule. Wir helfen dir den Antrag für BF17 bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde deines Wohnorts zu stellen. Deine Eltern müssen dem Begleiteten Fahren ebenso zustimmen wie auch die weiteren Begleitpersonen, die auf der Prüfungsbescheinigung benannt werden sollen. Am besten trägst du alle geplanten Personen bei der Anmeldung ein.

 

Wie lange dauert die Fahrausbildung?

In der Regel dauert die Ausbildung mindestens drei Monate, sie kann sich aber auch bis zu einem Jahr ziehen. Über die endgültige Dauer deiner Ausbildung entscheidet ausschließlich, wie ehrgeizig und engagiert du bei der Sache bist.

 

Wer darf Begleitperson sein?

Grundsätzlich kommt jede Person in Frage, die mindestens 30 Jahre alt ist, seit mindestens fünf Jahren ohne Unterbrechung die Fahrerlaubnis Klasse B besitzt und nicht mehr als einen Punkt im Fahreignungsregister hat. Tipp: Der Punktestand lässt sich beim Kraftfahrt-Bundesamt online abfragen:

 

Maximal ein Punkt kann unter Umständen vor der Anmeldung zum BF17 durch die freiwillige Teilnahme an einem Fahreignungsseminar abgebaut werden.

 

Ist die Anzahl der Begleitpersonen begrenzt?

Nein, im Gegenteil: Je mehr Personen als Begleitung eingetragen sind, umso größer ist die Chance, dass Du häufig fahren kannst. Meist sind die Eltern als Begleitung eingetragen – aber auch Großeltern oder Berufsausbilderinnen und -ausbilder können die Aufgabe übernehmen. Auch nach der Prüfung kannst Du zusätzliche Begleitpersonen nachträglich eintragen lassen.

 

Wer ist im Schadenfall verantwortlich?

Im Schadenfall liegt die Verantwortung bei der Person, die am Steuer sitzt – auch wenn sie noch nicht volljährig ist. Die Begleitung kann nur in Ausnahmefällen verantwortlich gemacht werden.

 

Was ist bei der Versicherung zu beachten?

Bei vielen Autoversicherungen muss die Fahrzeughalterin oder der Fahrzeughalter mitteilen, dass der Wagen für das Begleitete Fahren ab 17 eingesetzt wird. Dürfen laut Vertrag beispielsweise nur Volljährige am Steuer sitzen, kann es im Ernstfall zu Problemen kommen.