Tipps für den Start als Fahranfänger

Bei Fragen – fragen!
Das erste Mal ohne Fahrlehrerin oder Fahrlehrer an Bord – und das Auto der Eltern bist du auch noch nie gefahren? Kein Grund nervös zu sein. Wenn du unsicher bist, frag ruhig nach. Niemand fährt am Anfang perfekt.
 
Nur fit hinters Steuer
Keinen Alkohol und keine Drogen. Nach der Fahrerlaubnisprüfung wissen alle: keinen Alkohol vor oder während der Fahrt! Erst mit 21 Jahren und nach der Probezeit gilt die 0,5-Promille-Grenze. Aber auch Müdigkeit oder Krankheiten sind schlechte Mitfahrende. Fit fährt besser.
 
Her mit dem Autoschlüssel
Deine Begleitung lässt dich nur selten ans Lenkrad? Macht zusammen feste Termine aus oder kombiniert alltägliche Wege, z.B. das Training im Sportverein mit dem Einkauf im Supermarkt. Und: Wer kann schon widerstehen, wenn du dich als persönlicher Chauffeur anbietest?
 
Aber Mama!
"Jaaaa, Mama, ich hab das Schild auch gesehen!" Klar, Hinweise von den Eltern sind völlig in Ordnung, können aber auch stressen, wenn es zu viele werden. Sag ihnen, dass du dich dadurch verunsichert fühlst. Manche Hinweise können auch warten, bis die Fahrt vorbei ist – außer natürlich, wenn die Situation brenzlig wird.
 
Jeder Kilometer zählt!
Sammle Kilometer – und dadurch Erfahrung! Einfach per App Kilometer tracken und mit Freundinnen und Freunden vergleichen, die auch begleitet fahren. Aber denk dran, das Handy wegzulegen, bevor du den Motor startest. Ein Handy am Steuer lenkt total ab und ist außerdem verboten.
 
Üben, üben, üben
Ebenfalls hilfreich: Mach dir eine Liste, wo, wann und wie lange du gefahren bist – zum Beispiel innerorts in Klein- und Großstädten, auf Landstraßen, Autobahnen, bei Regen oder nachts. Auf welchen Strecken warst du bisher wenig unterwegs? Was ist sonst Besonderes passiert? Wo fühlst du dich schon sicher und wo noch nicht?