Unterstützen statt steuern: Tipps für Eltern und andere Begleitpersonen

Gut vorbereitet

Wie unterstütze ich am besten die Nachwuchsfahrerin oder den Nachwuchsfahrer? Wie verhalte ich mich in kritischen Situationen? Unsere Fahrschule informiert über das Begleitete Fahren ab 17. Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden! Wissenswertes gibt´s außerdem unter:

 

Feedback hilft

Was lief gut? Wo gab es Unsicherheiten? Feedback nach der Fahrt hilft Neulingen, sicherer am Steuer zu werden. Wichtig: Nicht nur Kritik, besonders Lob ist gefragt.

 

Eingreifen verboten

Wenn Sie junge Leute begleiten, dürfen Sie während der Fahrt nicht direkt eingreifen. Die Verantwortung trägt immer die Person, die am Steuer sitzt. Fährt Ihr Schützling aber zu schnell oder hält er nicht genug Abstand, sollten Sie ihm das sofort rückmelden.

 

Für ein gutes Gefühl

Unterstützen Sie die Fahrerin oder den Fahrer: Vermitteln Sie ein Gefühl von Sicherheit und Wertschätzung. Es gibt keine dummen Fragen – teilen Sie Ihr Wissen. Auf eine gute Vorbereitung kommt es an: Überlegen Sie schon vor der Abfahrt gemeinsam die beste Wegstrecke.

 

So oft wie möglich unterwegs

Wer neu am Steuer ist, will möglichst schnell möglichst viel Fahrpraxis sammeln. Nehmen Sie sich als Begleitperson deshalb genügend Zeit. Wie wäre es zum Beispiel mit gemeinsamen Ausflügen? Am besten, Sie besprechen vorab, welche Strecken die Fahrerin oder Fahrer später allein fahren möchte.

 

Gelassen bleiben

"Grüner wird´s nicht!" – "Warum fährst du nicht los?" – Solche Kommentare braucht niemand; egal in welchem Alter. Bleiben Sie geduldig, strahlen Sie Ruhe aus und geben Sie dem Neuling die Gelegenheit, Fehler selbst zu korrigieren. Niemand ist am Anfang perfekt am Steuer.

 

Bei Sonne und bei Regen

Richtig Auto fahren lernt man nicht nur bei gutem Wetter. Lassen Sie die junge Fahrerin oder den jungen Fahrer auch bei schwierigen Bedingungen wie Regen, Nebel, Schnee oder Dunkelheit ans Lenkrad – und geben Sie im Zweifel Tipps.

 

Nur in Bestform

Ist Ihr Schützling müde oder fühlt sich nicht fit? Dann verschieben Sie die Tour lieber auf ein anderes Mal – ebenso, wenn Sie selbst gesundheitlich nicht auf der Höhe sind. Und natürlich gilt auch für Sie als Begleitperson die 0,5-Promille-Grenze.